Hintergrund:
Mit dem Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) verfolgt die Bundesregierung das Ziel, den Energieverbrauch im Gebäudebestand deutlich zu senken und den Einsatz erneuerbarer Energien zu stärken. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet das:
Bei Neubauten gelten klare Effizienzstandards, um den Primärenergiebedarf möglichst gering zu halten.
Im Bestand entstehen Pflichten bei Modernisierungen, etwa bei der Dämmung, beim Austausch alter Heizungen oder bei umfangreichen Sanierungen.
Gleichzeitig stehen vielfältige Förderprogramme zur Verfügung, mit denen Investitionen in energieeffiziente Heiztechnik, Dämmmaßnahmen oder den Neubau unterstützt werden. Diese reichen von direkten Zuschüssen über zinsgünstige Kredite bis hin zu steuerlichen Vergünstigungen.
Gerade angesichts steigender Energiekosten und wachsender Anforderungen lohnt es sich, den Überblick zu behalten und zu prüfen, welche Maßnahmen individuell sinnvoll und wirtschaftlich sind.
Die behandelten Themen:
• Rohbauprüfung:
Ebenheit, Anbauteile, Sockelanschluss, Fenstereinbau
sowie die Prüfung der Abdichtung nach DIN 18533
• Verarbeitungsschritte:
Von der Dämmplatte über schlagregensichere
Anschlüsse mit Anputzdichtleisten, Anforderungen an
Unterputz, Oberputz, Beschichtung und angeklebte
Hartbeläge
• Grundlagen:
Vorgaben aus Zulassungen der Systemhalter über
BFS-Fachregeln bis hin zu den einschlägigen DIN-
Normen
• Praxisbeispiele:
Typische Fehlerbilder von Baustellen, ihre Ursachen
und Konsequenzen
• Ziel:
Sicherheit bei Planung und Ausführung,
Erkennen von Leistungsstörungen
Vermeiden von Schäden